AirPods Pro im Test – Lohnt sich die Anschaffung?

2. Februar 2022
Aktualisiert am 7. Februar 2022
AirPods Pro im Test von Smarando

Sie sind kleiner als gewöhnliche AirPods, größer als die AirPods der 3. Generation und haben eine ganze Menge zusätzlicher Funktionen: die AirPods Pro. Die In-Ear-Kopfhörer, die Apples Angebot seit 2019 ergänzen, begegnen einem immer häufiger in der Öffentlichkeit. Aber wie gut sind AirPods Pro wirklich? Und lohnt es sich, AirPods Pro zu kaufen und dafür mehr Geld in die Hand zu nehmen? Auch ich habe mich das gefragt und die AirPods Pro nun vier Wochen lang im Alltag, unterwegs und beim Arbeiten getestet. Dabei habe ich sowohl Bereiche wie Passform und Sound unter die Lupe genommen, aber auch die besonderen Funktionen wie Geräuschunterdrückung und Co. All meine Erfahrungen und mein Fazit nach vier Wochen Testphase gibt es in diesem Artikel!

Vor dem Test: Allgemeine Infos zu den AirPods Pro

Bluetoothkopfhörer sind schon lange nichts Neues mehr. Auch Apples AirPods gibt es schon seit 2016, also ganze sieben Jahre. Die AirPods Pro sind ebenfalls schon einige Jahre im Umlauf (seit 2019). Sie unterscheiden sich von den Nicht-Pro-Modellen durch die zusätzlichen Funktionen wie Geräuschunterdrückung, den Transparenzmodus und die Passform als In-Ear-Kopfhörer mit Silikonaufsätzen. Letzteres haben sie mit den AirPods der 3. Generation gemeinsam, die älteren AirPods Modelle sind keine In-Ear-Kopfhörer. Durch die Passform mit Silikontips sollen die AirPods Pro bessere Abdichtung und Anpassung an den individuellen Gehörgang der Nutzer gewährleisten, was für ein besseres Hörerlebnis sorgt. Gerade Funktionen wie die Geräuschunterdrückung werden durch diese Umstellung erst möglich. Gesteuert werden die AirPods Pro über kleine Drucksensoren am unteren Teil der Kopfhörer.

AirPods Pro sind momentan für 279€ erhältlich. Bei refurbished Shops wie hier bei Smarando erhältst du sie aber schon für 189€ im Zustand „wie neu“.

AirPods Pro auf Tisch
Immer gut verstaut und aufgeladen, dank dem Ladecase der AirPods Pro

Test Nr. 1: Passform der AirPods Pro

First things first: Wie sitzen die AirPods Pro? Ich muss sagen, hier war ich wirklich überrascht. In der Vergangenheit hatte ich manchmal meine Probleme mit In-Ear-Kopfhörern, was die Passform angeht. Manche hatten einfach zu harte Kanten oder wurden nach einigen Minuten bereits unbequem. Dieses Problem gab es beim Test der AirPods Pro nicht. Durch das runde Design passen sie sich super an das Ohr an und die drei verschiedenen Größen der Silikontips sorgen für individuelle Anpassung. Schön ist, dass die Tips recht einfach mit einem Klick-System angebracht werden und nicht umständlich über den Kopfhörer gestülpt werden müssen.

Ein Belüfter der AirPods Pro soll dafür sorgen, dass der Druck ausgeglichen wird. Im Transparenzmodus merkt man das auch wirklich, hier fühlt es sich fast an, als hätte man nichts im Ohr. Bei aktiver Geräuschunterdrückung kann allerdings durch das Ausblenden aller Geräusche dennoch ein Gefühl von Unterdruck entstehen.

Ein cooles Gadget ist die Funktion, am iPhone die Passform deiner AirPods Pro zu testen. Über Einstellungen>Bluetooth und dann den Klick auf die AirPods Pro kommst du zu den Einrichtungsmöglichkeiten der Kopfhörer. Hier kannst du Passtest für Ohreinsätze auswählen. Dann prüft das iPhone mittels einer kurzen Wiedergabe, wie gut deine AirPods Pro abgedichtet sind und gibt dir eine Rückmeldung. Im Bereich Passform haben die AirPods Pro für mich definitiv bestanden. Menschen mit besonders kleinen Ohren könnten hier vielleicht am ehesten Probleme haben. Meiner Erfahrung nach haben die AirPods Pro hier aber super funktioniert.

Test Nr. 2: Aktive Geräuschunterdrückung / Noise-Cancelling

Auf diese Funktion der aktiven Geräuschunterdrückung habe ich mich beim Test der AirPods Pro wirklich am meisten gefreut. Es passiert in der Stadt und den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell einmal, dass alles ein bisschen zu laut wird und stresst. In dieser Hinsicht haben die AirPods Pro wirklich mein Leben verändert – ich weiß, das klingt sehr dramatisch, ist aber so. Mit einem einzigen Klick (Drucksensor lang halten) aktiviert sich der Modus der Geräuschunterdrückung. Man könnte es ungefähr so beschreiben: Kopfhörer rein. Klick. Welt aus.

In einem vollen Zug zu sitzen, ohne das Gespräch der Person hinter mir mitanzuhören oder das dominante Piepsen der sich schließenden Türen, ist echter Luxus. Diese Ruhe und die Möglichkeit, besser abzuschalten, schätze ich an den AirPods Pro wirklich sehr. Diese Erfahrung ist für mich einer der top Punkte, weshalb ich mir die Kopfhörer anschaffen würde. Nützlich erweist sich die Geräuschunterdrückung definitiv auch in Sachen Konzentration. In Großraumbüros, beim Lernen im Café oder auch im Homeoffice ist es hilfreich, Nebengeräusche ausblenden zu können und sich ganz auf sein Telefonat etc. konzentrieren zu können.

Nach meinem Test kann ich sagen: Geräuschunterdrückung lohnt sich in vielen Szenarien und kann eine echte Erleichterung im Alltag sein und Stress reduzieren. Für mich gibt es in diesem Test-Bereich die volle Punktzahl für die AirPods Pro!

AirPods Pro Noise-Cancelling
Bitte Ruhe: Der Test zeigt, die Geräuschunterdrückung schafft auch im hektischen Alltag Entspannung.

Test Nr. 3: Transparenzmodus

Der Transparenzmodus bildet das Pendant zur Geräuschunterdrückung. In diesem Modus werden alle Geräusche von außerhalb exakt so wiedergegeben, als hätte man keine Kopfhörer drin. Es zeigt sich im Alltag ziemlich schnell, wofür dieser Modus sinnvoll sein kann: Das Isoliertsein bei aktiver Geräuschunterdrückung kann beispielsweise beim Überqueren einer Straße schnell gefährlich werden. Und wenn im Zug eine Durchsage kommt, möchte man die meistens auch mitbekommen. Über den langen Druck auf den Sensor schalten die AirPods Pro dann direkt von Geräuschunterdrückung auf Transparenzmodus um. So bekommt man trotz Kopfhörer alles mit, was wichtig ist.

Persönlich habe ich diesen Modus während des Tests wenig genutzt, da ich in diesen Situationen noch ganz automatisch dem Instinkt folge, einen Kopfhörer schnell rauszunehmen. Aber der Transparenzmodus kann durchaus hilfreich sein, wenn man beim Musikhören etc. trotzdem schnell für seine Umwelt ansprechbar sein möchte.

Test Nr. 4: Wie gut ist der Akku der AirPods Pro?

Mit dem Akku der AirPods Pro bin ich nach vier Wochen Test wirklich zufrieden. Hier einmal die Fakten auf einen Blick:

  • Bis zu 4,5 Stunden Wiedergabe mit einer Aufladung
  • Bis zu 24 Stunden Wiedergabe mit Ladecase
  • Laufzeit bei 5 Minuten Laden: 1 Stunde

Diese Zahlen sowie meine Erfahrung zeigen: Der Akku der AirPods Pro ist absolut ausreichend. Ohne Pause sind die Kopfhörer kaum einmal 4,5 Stunden am Stück im Einsatz und nach nur 5 Minuten im Case kann schon wieder eine ganze Stunde gehört werden. Wer Geräuschunterdrückung und Transparenz nicht nutzt, bei dem halten die AirPods Pro sogar noch länger durch. Von dem her gibt es hier keinen wirklichen Grund sich zu beschweren. Das Einzige, was etwas frustrierend sein kann: die „normalen“ AirPods (2. Und 3. Generation) haben trotz niedrigerem Preis eine etwas längere Akkulaufzeit (1–1,5 Stunden). Auch wenn es absolut nachvollziehbar ist, denn die AirPods Pro müssen mit Geräuschunterdrückung und Co. auch einfach mehr leisten, ist es dennoch ein kleiner Dämpfer.

AirPods Pro mit Ladekabel

Test Nr. 5: Sound der AirPods Pro

In-Ear-Kopfhörer sind keine Over-Ear-Studiokopfhörer. So viel ist klar und das erwartet auch niemand. Trotzdem trumpft Apple im Test mit der Soundtechnologie der AirPods Pro ganz schön auf: 3D Audio mit dynamischem Head Tracking, spezielle Verstärker mit großem Dynamikbereich, spezieller High-Excursion Tieftöner und adaptiver EQ. Viel Fachgesimpel, aber es stimmt: Die AirPods Pro beweisen im Test ein wirklich beeindruckendes Hörerlebnis. Gerade durch die gleichzeitige Geräuschunterdrückung beim Musikhören wird der Sound noch eindrucksvoller und detaillierter. Das 3D Audiotracking ermöglicht beim Streaming eine mitreisende Performance. Soundtechnisch haben mich die AirPods Pro voll und ganz überzeugt.

Was dazu gesagt werden muss: Die gleiche Technologie des Sounds gibt es auch in den Air Pods (3. Generation). Es ist also keine exklusive AirPods Pro Ausstattung. Zu den exklusiven Features zählen nur die aktive Geräuschunterdrückung, der Transparenzmodus sowie die Belüftung für den Druckausgleich.

Let’s Talk Numbers: Was kosten die AirPods Pro?

Wie bereits erwähnt, sind die AirPods Pro momentan für 279€ bei Apple erhältlich. Das ist ein ordentlicher Preis. Die Air Pods der 3. Generation liegen knapp 100€ weiter unten. Muss man sich also entscheiden zwischen den Funktionen der AirPods Pro oder dem günstigeren Preis? Nein, es gibt noch einen weiteren Weg.

AirPods Pro Buds
Dank der austauschbaren Silikontips sind generalüberholte AirPods Pro 100% hygienisch.

Generalüberholte AirPods Pro – preiswert und leistungsstark

Bei iPhones sind generalüberholte iPhones schon längst etabliert. Mit Kopfhörern ist das noch nicht wirklich der Fall. Das alte Design der AirPods hat es kaum möglich gemacht, einen hygienisch einwandfreien Wiederverkauf zu gewährleisten. Doch das neue Design der In-Ear-Kopfhörer ermöglicht das. Die austauschbaren Silikontips werden bei generalüberholten AirPods Pro nämlich komplett neu geliefert. Alles, was also wirklich im Ohr landet, ist neu und unbenutzt. So können die AirPods Pro super einfach generalüberholt weiterverkauft werden und damit gleich mehrere Nutzer glücklich machen. Außerdem freut sich auch die Umwelt, denn mit generalüberholten AirPods Pro sparst du 56 g Elektroschrott. Bei Smarando wird für den Kauf deiner AirPods Pro sogar noch ein Baum gepflanzt. Das Ganze gibt es für 189,00 € im Zustand „Wie neu“.

Im Grunde bekommt man also neuwertige AirPods Pro für den Preis gewöhnlicher AirPods.
Für mich war das, das überzeugende Angebot. Auch in der Realität war ich mit der Qualität der generalüberholten AirPods Pro sehr zufrieden. Man denkt wirklich, komplett neue Exemplare erhalten zu haben und alles funktioniert perfekt. Vielleicht sind generalüberholte AirPods Pro ja auch etwas für dich? Wenn ja, dann schau doch mal hier im Shop vorbei.

Fazit

Nach vier Wochen Testphase ist für mich persönlich ganz klar: die AirPods Pro sind das Richtige für mich. Zum günstigeren Preis, da generalüberholt, liefern sie eine echt solide (und vollkommen ausreichende) Akkuleistung. Der Sound und die Passform sind wirklich super und lassen kaum zu Wünschen übrig. Vor allem, da die Größe der Tipps individuell anpassbar ist.

Letztendlich wirklich überzeugt hat mich die Erfahrung mit der aktiven Geräuschunterdrückung. Das blitzschnelle Umschalten in den Modus und der Effekt, den das für meinen Alltag, meine Arbeit und ehrlich gesagt vor allem auf mein Stressniveau und meine Laune hat, ist einfach enorm.

Ich hatte bis vor dem Test die AirPods der 2. Generation genutzt und möchte auf die In-Ear-Passform und die Geräuschunterdrückung wirklich nicht mehr verzichten müssen! Wem Transparenzmodus und Geräuschunterdrückung nicht wichtig sind, der ist auch mit den AirPods der 3. Generation gut bedient und profitiert von etwas längerer Akkulaufzeit.
Generalüberholte AirPods Pro schaffen das gesamte Paket an Funktionen inklusiver brandneuer Silikontips sogar für rund 100 € billiger. Außerdem wäre dies sogar die nachhaltigere Entscheidung und daher gleich doppelt eine Überlegung wert.

Für mich persönlich sind die AirPods Pro ein Upgrade, dass sich in jeder Hinsicht gelohnt hat und das ich nur weiterempfehlen kann! » Hier geht’s zu den refurbished AirPods Pro von Smarando.

Autorin: Anna Gauß (Smarando Redakteurin)

Wie viel Kosten die AirPods Pro?

Die AirPods Pro kosten bei Apple aktuell 279,00 €. Bei refurbished Händlern wie Smarando erhältst du generalüberholte AirPods Pro aber schon ab 189,00 €.

Können AirPods Pro Noise-Cancelling?

Ja, AirPods Pro unterstützen aktive Geräuschunterdrückung sowie den Transparenzmodus.

Funktionieren AirPods Pro auch mit Android?

Ja auch Smartphones und PCs mit den Betriebssystemen Android und Windows können die AirPods Pro verwenden.

Anna Gauß Portrait
Über Anna Gauß
Anna Maria Gauß hat Buchwissenschaft und Germanistik studiert. Ihre große Leidenschaft ist das Schreiben und die Literatur. Seit 2021 nimmt sie als freie Redakteurin für den Smarando Blog alles rund um generalüberholte iPhones und Apple genau unter die Lupe. Besonders begeistern sie dabei die Themen Nachhaltigkeit und Innovation.

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