Wie klimaneutral ist Apple?

14. August 2021
Apple Firmengebäude in Cupertino

Warum wir uns auf Apple Produkte spezialisieren

Vielleicht hast du dich schonmal gefragt, warum hier bei uns nur iPhones zu finden sind und keine Smartphones von Samsung, Huawei und Co. Das hat einen ganz einfachen, dafür aber umso wichtigeren Grund: Apples Engagement bezüglich des Klimawandels und dieser bei anderen Unternehmen fehlende Aktivismus. Denn was den Schutz der Umwelt und die Anpassung des Unternehmens in dieser Hinsicht angeht, legt Apple ganz schön vor. Bis 2030 will das Unternehmen inklusive aller Produkte vollkommen klimaneutral sein. Was genau Apple für dieses Ziel tut und was das Ganze mit uns bei Smarando zu tun hat, zeigen wir dir in diesem Artikel!

Umstieg auf erneuerbare Energien – seit 2020 ist Apple offiziell klimaneutral

Seit 2020 darf sich Apple als klimaneutral bezeichnen. Alle firmeninternen Prozesse etc. sind so angepasst, dass die CO₂-Bilanz am Ende Null beträgt. Das ist eine beachtliche Leistung für einen so großen Konzern, war aber tatsächlich kaum eine Überraschung. Denn diese Entwicklung geschah keineswegs über Nacht:

  • Bereits seit 2014 laufen alle Rechenzentren von Apple zu 100% mit erneuerbaren Energien. Das bedeutet auch alle Services wie Siri, iCloud und iMessage.
  • Seit 2015 unterstützt der Konzern schon gezielt seine Zulieferer beim Umstieg auf sauberen Strom, inzwischen sind bereits mehr als 110 Zulieferer auf erneuerbare Energien umgestiegen.
  • Seit 2018 sind auch alle Apple Stores auf sauberen Strom umgestiegen.
  • Seit 2020 kann sich Apple nun offiziell als klimaneutrales Unternehmen bezeichnen.

Das Unternehmen schaut also schon auf einige Meilensteine zurück. Durch den weitestgehenden Umstieg auf erneuerbare Energien konnte Apple 8,6 Millionen Tonnen an CO₂-Emissionen vermeiden. Aber ganz ohne den Ausstoß des Treibhausgases geht es dann doch nicht. Wie schafft es Apple also trotzdem klimaneutral zu bleiben.

200 Millionen US-Dollar für Klimaprojekte – Apple greift tief in die Taschen

Den Titel der Klimaneutralität hat sich Apple nicht nur dadurch verdient, dass das Unternehmen gewisse Dinge nicht mehr tut, sondern auch durch das Hinzufügen von neuen Projekten zum Unternehmensportfolio. Und hier lässt sich Apple nicht lumpen. Für seinen erneuerbaren Strom hat der Konzern bereits Windparks und riesige Solaranlagen bauen lassen. Doch für die Tilgung von CO₂ geht das Unternehmen jetzt noch einen Schritt weiter. Für Projekte, die Klimalösungen schaffen sollen, hat Apple zusammen mit Conservation International (CI) und Goldman Sachs einen Restore Fund im Wert von 200 Millionen US-Dollar gegründet. Diese Finanzen sollen genutzt werden, um den natürlichen Abbau von CO₂ in verschiedenen Gebieten der Erde wieder anzukurbeln.

Zum Beispiel werden die Savannen des Chyulu Hills Nationalparks in Kenia mit Hilfe dieser Mittel langsam wiederhergestellt. Außerdem werden an der Küste Kolumbiens Mangrovenwälder geschützt und wiederaufgebaut, denn diese können bis zu 10-mal mehr CO₂ speichern als gewöhnliche Wälder. Noch viele weitere Projekte werden mit diesem Fond vorangetrieben und durch diese Ökosysteme schafft es Apple, seine CO₂-Emissionen auszugleichen.

Recycling von seltenen Erden und Rohstoffen – so verwendet Apple gebrauchte iPhones

Schonmal von Apples berühmter Daisy gehört? Der Demontageroboter zerlegt iPhone Geräte in ihre ursprünglichen Komponenten, um diese wiederzuverwerten. Nicht nur Elemente wie seltene Erden, sondern auch Stahl und Wolfram werden hier zurückgewonnen und können dann erneut für iPhones verwendet werden. Daisy wird von einem zweiten Roboter Namens Dave begleitet und Apple arbeitet weiter daran diese Technologien zu verbessern. Bislang schafft Daisy 200 Geräte pro Stunde und das bei 15 verschiedenen iPhone Modellen. Durch diese Technologien landeten im Jahr 2020 39.000 Tonnen weniger Abfall auf Deponien. Beim iPhone 12 konnten dadurch bereits alle Seltenen Erden in Magneten aus recycelten iPhones gewonnen werden.

Recycling Roboter Daisy von Apple
Pro Stunde kann der Recycling Roboter Daisy 200 iPhones demontieren. Bilder von ©Apple Newsroom

Außerdem gut für die Rohstoffbilanz: Mit dem iPhone 12 hat Apple den mutigen Schritt gewagt, Netzteile aus dem Lieferumfang zu entfernen. Genau diese Ladegeräte enthalten nämlich die größten Mengen bestimmter Rohstoffe und die meisten Nutzer haben ohnehin schon eines zuhause. Voraussichtlich 816.000 Tonnen Kupfer, Zinn und Zink werden so eingespart und durch kleinere Verpackungen passen 70% mehr iPhones auf eine Lieferpalette, was beim Transport viel CO₂ spart.

Energiesparende Technologien, klimaneutrale Produktionstechniken und Co.

Um den CO₂-Abdruck des Unternehmens weiterhin zu senken, arbeitet Apple daran, alle seine Geräte energiesparender zu machen. In den letzten 12 Jahren hat Apple es geschafft, den Energieverbrauch seiner Produkte um ca. 70% zu reduzieren. Das gute an dieser Innovation: Es hat Einfluss auf die CO₂-Bilanz jedes einzelnen Nutzers. Denn wenn dein Gerät weniger Energie benötigt, du es also weniger laden musst, dann verringert sich dein CO₂-Fußabdruck.

Doch nicht nur das Recycling, also das „danach“ ist wichtig, sondern auch das „davor“. Bei Produktionstechniken, in denen beispielsweise Aluminium geschmolzen werden muss, entsteht viel CO₂. Apple arbeitet daher an einer Technologie, die es ermöglichen soll, dass statt des Treibhausgases nur Sauerstoff freigesetzt wird.
In der Vergangenheit hat der Konzern außerdem bereits damit begonnen, andere Giftstoffe wie Quecksilber und Beryllium aus seinen Geräten zu entfernen. Die Analyse der einzelnen Komponente und mögliche Giftstoffe treibt Apple weiterhin voran – auch bei seinen Zulieferern. Dies soll neben der Umwelt auch jene Menschen schützen, die an der Produktion der Geräte beteiligt sind.

Produkte von Apple

Klimaneutrale iPhones, iPads, Apple Watches und Macs – das Ziel für 2030

Apple hat mit seinem Konzept zum Umweltschutz schon viel erreicht. Bis 2030 hat der Konzern sich aber ein noch höheres Ziel gesetzt. Durch weitere Investitionen in erneuerbare Energien will Apple es schaffen, bis 2030 sogar den Energiebedarf jedes Apple Geräts, was weltweit geladen wird, mit sauberer Energie auszugleichen. Außerdem wird an Recyclingtechnologien, den Fertigungsprozessen und weiteren Innovationen gearbeitet, sowie daran, dass vom Zulieferer, über den Produkttester und die Auslieferung alles ein klimaneutraler Prozess ist. Ob das Unternehmen es tatsächlich schafft dieses Ziel zu erreichen, wird die Zeit zeigen. Aber Apple hat definitiv verstanden, wie wichtig Klimaschutz ist und sich in der Branche damit klar positioniert.

Und trotzdem: Auch bei Apples Umweltschutz ist noch Luft nach oben

Nach all diesem Lob für Apples Engagement und die Innovationen ist es aber dennoch wichtig, auch einen kritischen Blick auf den Konzern zu werfen. Ein großer Kritikpunkt an Apples Firmenkonzept ist die Reparatur kaputter iPhones. Die Geräte sind so konzipiert, dass sie wirklich schwer zu reparieren sind. Der Weg einer Reparatur muss daher fast immer über einen Apple Store führen. Das ist teuer und lohnt sich oftmals nicht. Andere Hersteller erlauben bei ihren Smartphones eine einfachere Reparatur und ermöglichen damit längere Produktlebenszyklen, da die Geräte nicht so schnell ersetzt werden müssen.

Produktlebenszyklus ist hier ein gutes Stichwort: Immer noch werden durch die ständigen Neuerscheinungen viele iPhones bereits vor Ende ihres Produktlebenszyklus‘ durch ein neues ersetzt. Das ist aber kein Apple- sondern ein Branchenproblem. Durch den Konkurrenzkampf auf dem Markt und den Druck, aktuell zu bleiben, bringen sämtliche Smartphone Hersteller, jährlich neue Modelle auf den Markt. Hier liegt es dann letztendlich auch am Nutzer, sich zu überlegen, ob ein neues Smartphone überhaupt schon nötig ist, das alte Smartphone recycelt werden kann oder vielleicht auch ein generalüberholtes Gerät eine umweltfreundliche Alternative wäre.

Apple und Klimaneutralität – was hat das eigentlich mit Smarando zu tun?

Und was hat der Umweltschutz Apples mit unserem Smarando-Shop zu tun? Uns begeistert an Apple, dass sie wirklich großes Engagement für die Umwelt zeigen und damit mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn sich in der Branche in den letzten Jahren auch schon viel getan hat, steht Apple trotzdem an der Spitze, allein durch die breiten Lösungsansätze. Daher konzentrieren wir bei Smarando uns auf Apple-Produkte. Denn wir können genau dort aushelfen, wo Apples Kreislaufwirtschaft noch Lücken aufwirft. Da wir über das wertvolle Know-how zur Reparatur verfügen, haben wir die Möglichkeit genau den Apple-Geräten, die sonst auf dem Elektroschrott landen würden, weil sie durch neue ersetzt wurden, nochmal ein zweites Leben zu schenken. Wir reparieren und arbeiten sie auf. So kann der Produktlebenszyklus der Geräte voll ausgeschöpft werden und wir können damit den Kreislauf schließen. Denn alles, was wir nicht verwerten können oder zu kaputte Smartphones recyceln wir in Zusammenarbeit mit der deutschen Umwelthilfe.

Mit einem generalüberholten iPhone bei Smarando trägst du also dazu bei, den Umweltkreislauf zu schließen – und da wir für jedes verkaufte iPhone auch noch einen Baum pflanzen, verringert sich ganz nebenbei auch noch dein CO₂-Fußabdruck. Umweltschutz kann also nicht nur Apple, auch wenn sie es schon ziemlich gut vormachen.

Noch mehr Infos zum Umweltschutz bei Apple findest du hier: https://www.apple.com/de/environment/

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